Tier+ Tiergesundheit

Tierärzte warnen: Neues Hantavirus-Risiko für Hunde und die Übertragung passiert täglich

Stand: 09:15 Uhr | Lesedauer: 6 Minuten
Viruszellen unter dem Mikroskop

Darstellung von Viruszellen. Quelle: Tier+ / Symbolbild

Hunde können sich mit dem Hantavirus infizieren. Das ist in der Tiermedizin keine neue Erkenntnis. Was jedoch Tierärzte aktuell beunruhigt: Die Übertragung geschieht auf einem Weg, den die meisten Hundebesitzer nicht auf dem Schirm haben. Und sie passiert täglich.

Die Rede ist nicht von Mäusen oder Ratten. Sondern von etwas, das kleiner als ein Sandkorn ist und das man mit dem bloßen Auge kaum sehen kann.

Die Rede ist von Zecken.

Tierarzt hält Zecke in die Kamera

Dr. Martin Hoffmann zeigt eine entnommene Zecke. Quelle: Tier+ / Symbolbild

Jeden Tag kommen Hundebesitzer in meine Praxis. Der Hund hat Fieber. Frisst nicht mehr. Liegt nur noch da. Die Besitzer sind verzweifelt, sie haben alles richtig gemacht. Spot-On gegeben. Tabletten. Manchmal sogar ein chemisches Halsband gekauft. Und trotzdem liegt ihr Hund jetzt hier auf dem Tisch. „Wir haben doch alles gemacht", sagen sie. Und sie haben Recht. Sie haben alles gemacht, was man ihnen gesagt hat.

Das Problem ist: Es war das Falsche.

Zecken gelten seit Jahren als Überträger von Hundemalaria und Babesiose. Was viele nicht wissen: Neuere Studien zeigen, dass bestimmte Zeckenarten auch das neue Hantavirus übertragen können. Spot-On, Tabletten, chemische Halsbänder, sie alle haben eine entscheidende Gemeinsamkeit. Sie wirken erst nach dem Biss. Die Zecke muss zunächst Blut saugen, bevor die Wirkstoffe sie töten. In dieser Zeit, diesen wenigen Sekunden, überträgt sie, was sie übertragen wollte. Viren. Bakterien. Parasiten.

Der Biss selbst ist das Problem. Und den verhindern diese Mittel nicht.

„Als Tierarzt erkläre ich das meinen Patienten immer mit einem einfachen Bild: Stell dir vor, du impfst deinen Hund erst dann, wenn er bereits krank ist. Eine Impfung, die nach der Infektion kommt, ist keine Impfung mehr, sie kommt zu spät. Genau so funktionieren die meisten Zeckenmittel auf dem Markt."

Dr. Martin Hoffmann, Fachtierarzt für Parasitologie & Infektionskrankheiten
Spot-On, Tabletten, Halsband — die falschen Mittel

Spot-On, Tabletten, chemische Halsbänder — sie alle wirken erst nach dem Biss. Quelle: Tier+ / Symbolbild

Was wirklich schützt, ist der verhinderte Kontakt, also dass die Zecke gar nicht erst anfällt, gar nicht erst auf deinem Hund landet. Bestimmte ätherische Öle wie Zedernholz, Citronella und Pfefferminze verwirren das Orientierungssystem der Zecke. Sie kann die Körperwärme deines Hundes nicht mehr riechen, nicht mehr lokalisieren. Also versucht sie es gar nicht erst. Kein Kontakt. Kein Biss. Kein Risiko.

Jedoch ist das nicht so einfach umzusetzen, wie es klingt. Denn ätherische Öle direkt auf den Hund aufzutragen birgt eigene Risiken. Viele ätherische Öle sind für Hunde giftig, wenn sie vom Tier abgeleckt werden. Besonders Teebaumöle können bei Hunden zu Vergiftungserscheinungen, Übelkeit und Nervenproblemen führen. Dazu kommt: Das Fell wird klebrig, der Geruch ist für das empfindliche Näschen des Hundes oft unerträglich stark. Und nach jedem Spaziergang, nach jedem Bad muss neu aufgetragen werden. Täglich. Zuverlässig. Ohne Ausnahme. In der Praxis hält das kaum jemand durch. Und ein lückenhafter Schutz ist kein Schutz.

Ätherische Öle direkt auf Hundefell — keine Lösung

Ätherische Öle direkt auftragen: klebrig, giftig beim Ablecken, muss täglich erneuert werden. Quelle: Tier+ / Symbolbild

Genau deshalb haben Tierärzte gemeinsam mit Experten für Naturheilkunde eine Lösung entwickelt, die das eigentliche Problem angeht, ohne neue Risiken zu schaffen.

Die Lösung ist ein Fellschutz Anhänger.

Der Fellschutz Anhänger funktioniert nach einem einfachen aber wirkungsvollen Prinzip: Im Inneren des Anhängers befinden sich sechs ungiftige ätherische Öle, Zedernholz, Citronella, Pfefferminze, Geranium, Rosmarin und Zitronengras, in einer speziellen Trägerkugel gepresst. Diese Kugel gibt die Öle kontinuierlich und gleichmäßig ab. Nicht auf die Haut. Nicht ins Fell. Sondern in die unmittelbare Umgebung des Hundes.

Das Besondere dabei: Die Konzentration ist so fein abgestimmt, dass dein Hund die Öle selbst kaum wahrnimmt. Kein unangenehmer Geruch für das empfindliche Näschen deines Vierbeiners, aber für die Zecke ist das Signal stark genug, um auf Abstand zu bleiben.

Das Ergebnis: Die Zecke nimmt den Geruch wahr, bevor sie überhaupt in die Nähe kommt, und weicht aus. Sie fällt nicht an. Sie landet nicht auf dem Fell. Sie beißt nicht.

Frau küsst ihren Hund — sorgenfrei dank Fellschutz Anhänger

„Das ist der entscheidende Unterschied. Kein Ablecken möglich. Keine Chemie auf der Haut. Kein tägliches Nachtragen. Einfach ans Halsband clipsen, und der Schutz läuft rund um die Uhr."

Dr. Martin Hoffmann, Fachtierarzt für Parasitologie & Infektionskrankheiten

Ich sehe jeden Tag was passiert, wenn Besitzer zu lange warten. Die Verzweiflung in ihren Augen wenn sie reinkommen. Die Stille im Behandlungszimmer. Den Blick ihres Hundes auf dem Tisch. Dein Hund kann sich nicht selbst schützen. Du schon. Schütz ihn jetzt, solange du es noch kannst.

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Dr. Martin Hoffmann
Dr. Martin Hoffmann Tierarzt · Parasitologie & Kleintiermedizin

Dr. Hoffmann ist seit über 20 Jahren als Tierarzt tätig und hat sich auf Parasitologie und Infektionskrankheiten bei Kleintieren spezialisiert. Er behandelt jährlich hunderte Zecken-bedingte Erkrankungen und setzt sich für Prävention statt Reaktion ein.

💬 Kommentare (312) · Tier+ Magazin
SM
Sarah M. ★★★★★
Ich habe den Artikel gelesen und war zuerst skeptisch. Aber es stimmt wirklich — der Anhänger gibt die Öle so langsam ab dass man sie kaum riecht, aber die Zecke scheinbar schon. Zottel trägt ihn jetzt seit 8 Wochen. Keine einzige Zecke mehr. Vorher hatten wir nach jedem Waldspaziergang eine. Das Orientierungssystem der Zecke wird wirklich verwirrt — man merkt es daran dass sie gar nicht erst auf das Fell kommen. 🐕
vor 1 Stunde
JK
Julia Kemper
Endlich erklärt warum Spot-On trotzdem nicht schützt 😤 Das wusste ich nicht mit „erst nach dem Biss"! Sofort bestellt.
vor 2 Stunden
AW
Anna W. ★★★★★
Nach Babesiose beim ersten Hund wollte ich nie wieder in diese Situation. Der Mechanismus macht total Sinn — wenn die Zecke den Hund nicht mehr riechen kann, fällt sie gar nicht erst an. Kein Biss, keine Übertragung. Einfach dranklippen und fertig. Bisher null Zecken in 3 Monaten. Auch im Oktober noch. Das hat mich am meisten überrascht weil die Auwaldzecke ja auch im Herbst aktiv ist.
vor 3 Stunden
TF
Thomas Frei
Mein Hund hatte letzten Herbst Babesiose. 680 € Notfalltierarzt. Wirklich krank. Hätte das früher gewusst 😔
vor 4 Stunden
MN
Markus N. ★★★★★
Dezent abgefucked von besagten Tierchen war ich nach jedem Oktober-Spaziergang. Jetzt nicht mehr. Was mich überzeugt hat: Die ätherischen Öle werden kontinuierlich abgegeben, nicht nur einmalig. Das bedeutet der Schutz ist wirklich durchgehend aktiv. 39 € einmalig vs. 680 € Notfalltierarzt — leichte Entscheidung.
vor 5 Stunden
AS
Andrea Schulz
6 Wochen, Max läuft täglich durchs hohe Gras. Nicht eine einzige Zecke. Was für eine Erleichterung nach dem jahrelangen Suchen 🐕
vor 6 Stunden
LM
Laura M. ★★★★★
Ich hab das mit dem Hantavirus auch nachgegoogelt — stimmt alles. Und was mich beim Anhänger überzeugt hat: Die Öle bleiben im Anhänger, kommen nicht direkt auf die Haut. Das ist der Unterschied zu den Ölen die man direkt aufträgt und die giftig sein können wenn der Hund sie ableckt. Hier passiert das nicht. Funktioniert wunderbar, Luna trägt ihn seit 2 Monaten 🐾
vor 7 Stunden
PB
Peter Bauer
Das mit dem Hantavirus hab ich nachgegoogelt — stimmt tatsächlich. Nie gewusst dass auch Hunde gefährdet sind.
vor 8 Stunden
EK
Elena K. ★★★★★
Gefühlte Glückssache war das früher nach jedem Spaziergang. Mal eine Zecke, mal keine. Das nervt so. Jetzt mit dem Anhänger — seit 10 Wochen keine einzige. Der Trick ist wirklich das die Zecke durch die Öle verwirrt wird und erst gar nicht landet. Das ist ein komplett anderer Ansatz als Spot-On und macht viel mehr Sinn wenn man darüber nachdenkt.
vor 10 Stunden
KB
Klaus Berger
Bin Jäger und mein Hund ist täglich im Unterholz. Hatte ständig Zecken, manchmal 5-6 nach einer Pirsch. Seit dem Fellschutz Anhänger maximal noch eine pro Woche, und die sitzt nie fest. Scheint wirklich zu funktionieren.
vor 12 Stunden
JS
Jana S. ★★★★★
Ich hätte nicht gedacht dass der Unterschied so deutlich ist. Das Zedernholz-Öl ist bekannt als natürliches Repellent, das wusste ich noch. Aber die Kombination aus 6 Ölen macht das so effektiv. Vorher regelmäßig Zecken, jetzt absolut nichts mehr. Und mein Hund riecht es kaum — ich habe extra nachgeschnüffelt 😄
vor 1 Tag
RF
Renate Fischer
Meine Freundin hat mir davon erzählt. Ich war skeptisch wegen ätherischer Öle aber ihr Labrador hat seit 4 Monaten keine Zecke mehr. Bei 30 Tagen Garantie — was gibt es zu verlieren? Habe es auch bestellt.
vor 1 Tag
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